29. Juli 2009
Vornamen heute
Auffallend bei der heutigen Namengebung ist die wachsende Tendenz zum fremden Vornamen. In Abkehr von den deutschen Namen germanischer Herkunft des dritten Reiches haben nach dem zweiten Weltkrieg die christlich antiken Namen hebräisch-griechisch-lateinischer Herkunft erneut ihren Siegeszug angetreten, der bis heute anhält.
Dass die Hälfte der heute im deutschsprachigen Raum beliebtesten Namen als Heiligennamen verehrt wurde, ist vielen Eltern gar nicht bewusst. Die würdigen Namenspatrone eroberten sich ohne kirchlichen Segen die moderne Namenwelt und überdauerten die wechselten Moden der Jahrhunderte.
Jungennamen wie Alexander, Christian, Daniel, Michael, Stefan, Andreas, Florian und Sebastian stehen seit Jahren an der Spitze der Beliebtheitsskala. Ähnlich bei den Mädchen: Stefanie, Katharina (in Konkurrenz mit der modernen Form Kathrin), Christine, Anna, Julia, Nadine, Sarah. Nur der englische Name Sabrina hat sich seit einigen Jahren unter die Top 10 geschoben.
Weiterhin kamen aus dem Englischen: Oliver, Patrick, Roger, Steven, Mike, Carolin, Jennifer, Patricia, Dennis
Aus dem Französischen wurden beliebt: Andre, Denis, Rene, Nicole, Simone, Jaqueline, Mireille, Mireille, Nadine, Yvonne.