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Neueste Kommentare


Zu Samira 

Mein zweiter Vorname ist Samira.
Ich finde ihn schön.


Zu Cristina 

ich finde auch cristina ist ohne H viel cooler!!!
:-)


Zu Linda 

Also ich bin wirklich stolz auf meinen Namen weil er so einzigartig
ist und den nicht jede hat. Mein Spitzname ist oft: Lilli. Das
gefällt mir :-)


Zu Kerstin 

Ich finde meinen Namen gut, er kommt nicht so oft vor und macht mich
dadurch zu etwas Besonderem. Außerdem haben meine Eltern sich ja was
dabei gedacht und alleine das macht mich unsagbar stolz! Ich denke es
kommt auch darauf an wo man den Namen trägt, in Norddeutschland ist
er geläufiger als z. B. in Bayern.


Zu Marge 

gail^^


5. Juli 2010

Bedeutung und Herkunft der Namenstage

Zu vielen Namen auf unserer Internetseite wird auch ein Namenstag angezeigt. Doch woher kommt eigentlich der Namenstag, warum gilt beispielsweise der 29. April als Namenstag der Vornamen Katharina und Roswitha? Warum haben einige Namen keinen Namenstag, andere hingegen gleich mehrere?

Gilt für einen Namen ein bestimmtes Kalenderdatum als Namenstag, heißt das meistens, dass dieser Tag Gedenk- oder Todestag einer wichtigen Person, zum Beispiel eines Heiligen, ist. Ein Namenstag dient also in erster Linie dazu, an eine Person zu erinnern, die durch ihr Handeln etwas Bedeutendes bewirkt hat.

So ist der 29. April der Todestag der Heiligen Katharina von Siena (1347-1380), einer italienischen Mystikerin und Kirchenlehrerin, die zum Beispiel für die Einheit der Kirche und für eine Friedenslösung im krisengeschüttelten Italien kämpfte.


Aufgrund der Christianisierung, also der Konversion ganzer Regionen zum Christentum, spielte für viele Menschen der Namenstag eine wichtigere Rolle als der eigene Geburtstag. Bei der Neutaufe erhielt der Konvertierte den Namen eines Märtyrers oder eines Apostels, womit der Gedenktag der oftmals heiligen Person von zentraler Bedeutung war. Auch war es vor allem im Mittelalter üblich, einem Kind bei der Taufe den Namen des Heiligen zu geben, dessen Gedenktag gerade war.

Vor allem die katholische Kirche trieb den Gebrauch der Namen von Heiligen Personen voran, indem es Pfarrern untersagt wurde, Kindern Namen zu geben die anstößig waren oder einen heidnischen Bezug hatten.

Da die Namenstage einen religiösen Ursprung haben, erklärt sich auch, warum es nicht für jeden Namen einen Gedenktag gibt. Für Vornamen ohne Bezug zum Christentum oder ohne religiöse Wurzeln gibt es keine Namenspatrone.

Wenn dagegen ein Name mehrere Namenstage hat, so bedeutet das in erster Linie, dass es mehrere Heilige gab, die für diesen Namen Namenspatron sind. Als Namenstag wird dann stets das Datum gewählt, welches dem Geburtstag am ehesten folgt.